Wie die Surfer auf die perfekte Welle warten, so habe ich auf das perfekte Wetter in Stanwell Park gewartet. Und es hat sich gelohnt!
Vielleicht schreibe ich morgen noch was dazu, aber heute möchte ich die Bilder für sich selbst sprechen lassen:
Mittwoch, 22. Februar 2012
Dienstag, 21. Februar 2012
21.02.2012: Wieder an der Küste
Der Regen, der gestern Nachmittag in den Blue Mountains eingesetzt hatte, hat leider die ganze Nacht und den heutigen Morgen angehalten. Ich kam mir in meinem Camper vor wie im Inneren einer Trommel.
Da es durch den Regen auch noch deutlich abgekühlt ist, habe ich beschlossen, wieder runter zu fahren. Katoomba liegt nämlich auf 1.017 m Höhe, und die Hoffnung war, aus dem kalten Regen in einen warmen Regen zu kommen.
Es lief aber besser als erwartet, den aus dem kalten Regen wurde warmer Sonnenschein, allerdings mit stürmischem Wind aus südlichen Richtungen. Damit ihr das mit dem Sonnenschein auch glaubt, hier ein Beweisfoto:
Das habe ich zum Anlass genommen, das Kiama Blowhole nochmal zu besuchen. Das hatte ich bereits am 11. Dezember besucht und erfahren, dass es bei Nordwind nicht tut. Und was soll ich sagen, es tat, wenn auch nur ein bisschen, da der Seegang trotz starkem Wind (oder deswegen, da habe ich leider keine Ahnung) nur schwach war. Aber seht selbst:
Und da für morgen und übermorgen weiterhin Wind aus südlichen Richtungen angesagt ist, nur deutlich schwächer, werde ich es wieder einmal in Stanwell Park mit Fliegen probieren. Ich fühle nämlich schon deutliche Entzugserscheinungen ;.)
Da es durch den Regen auch noch deutlich abgekühlt ist, habe ich beschlossen, wieder runter zu fahren. Katoomba liegt nämlich auf 1.017 m Höhe, und die Hoffnung war, aus dem kalten Regen in einen warmen Regen zu kommen.
Es lief aber besser als erwartet, den aus dem kalten Regen wurde warmer Sonnenschein, allerdings mit stürmischem Wind aus südlichen Richtungen. Damit ihr das mit dem Sonnenschein auch glaubt, hier ein Beweisfoto:
Das habe ich zum Anlass genommen, das Kiama Blowhole nochmal zu besuchen. Das hatte ich bereits am 11. Dezember besucht und erfahren, dass es bei Nordwind nicht tut. Und was soll ich sagen, es tat, wenn auch nur ein bisschen, da der Seegang trotz starkem Wind (oder deswegen, da habe ich leider keine Ahnung) nur schwach war. Aber seht selbst:
Und da für morgen und übermorgen weiterhin Wind aus südlichen Richtungen angesagt ist, nur deutlich schwächer, werde ich es wieder einmal in Stanwell Park mit Fliegen probieren. Ich fühle nämlich schon deutliche Entzugserscheinungen ;.)
Sonntag, 19. Februar 2012
20.02.2012: Scenic World in den Blue Mountains
Heute Morgen hatte ich eine grandiosen Blick in die Ebene. Dort gab es eine geschlossene Wolkendecke und ich hatte blauen Himmel. Die 3 Schwestern ragten aus den Wolken heraus:
Ich habe ich mir den Scenic Pass für die Scenic World gekauft. Dieser Pass beinhaltet Hin- und Rückfahrt mit der Scenic Skyway, eine Fahrt mit der Scenic Railway runter ins Tal sowie eine Fahrt mit der Scenic Cableway wieder hoch. Und das für gerade mal 28 AUD.
Aber auch heute wieder der Reihe nach!
Mit der Skyway überquert man die Schlucht mit den Katoomba Falls. Man befindet sich dabei in einer Höhe, die der doppelten Höhe der Sydney Harbour Bridge entspricht.
Man kommt dann in die Nähe des Echo Points, den ich gestern schon besucht hatte. Dort waren schon wieder etliche Tagesbesucher aus Sydney. Ob diese 3 auch Schwestern sind, weiß ich zwar nicht, aber es könnte ja sein:
Von dort aus bin ich die Giant Stairways zu den Three Sisters (die Felsen) gelaufen:
Von dort kann man dann natürlich zum Echo Point blicken:
Nach einer Wanderung nach Leura und Rückfahrt mit dem Zug nach Katoomba ging es zurück mit der Skyway. Ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass die Kabine einen Glasboden hat, der einen vertikalen Blick hinunter auf den Regenwald gewährt:
Danach mit der Scenic Railway (mit einer Neigung von 52 ° die steilste Standseilbahn der Welt) hinunter ins Tal:
Dort kann man dann auf einem erhöhten Wanderweg durch den Regenwald wandern:
Zurück ging es dann mit der Cableway:
Auf dieser Rückfahrt hat es dann wieder angefangen zu schütten, aber halb so schlimm, da ja damit mein Tagesprogramm auch zu Ende war. Gutes Timing eben!
Die Blue Mountains sind sehr gut erschlossen und mit ihrer Nähe zu Sydney auch gut besucht, aber wenn man morgens früh losgeht und auch bereit ist, ein paar Schritte zu tun, kann man wunderschöne Ausblicke und auch einsame Stellen in der Natur erleben.
Fazit: Die Blue Mountains waren auf jeden Fall einen Besuch wert!
Ich habe ich mir den Scenic Pass für die Scenic World gekauft. Dieser Pass beinhaltet Hin- und Rückfahrt mit der Scenic Skyway, eine Fahrt mit der Scenic Railway runter ins Tal sowie eine Fahrt mit der Scenic Cableway wieder hoch. Und das für gerade mal 28 AUD.
Aber auch heute wieder der Reihe nach!
Mit der Skyway überquert man die Schlucht mit den Katoomba Falls. Man befindet sich dabei in einer Höhe, die der doppelten Höhe der Sydney Harbour Bridge entspricht.
Von dort aus bin ich die Giant Stairways zu den Three Sisters (die Felsen) gelaufen:
Von dort kann man dann natürlich zum Echo Point blicken:
Nach einer Wanderung nach Leura und Rückfahrt mit dem Zug nach Katoomba ging es zurück mit der Skyway. Ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass die Kabine einen Glasboden hat, der einen vertikalen Blick hinunter auf den Regenwald gewährt:
Danach mit der Scenic Railway (mit einer Neigung von 52 ° die steilste Standseilbahn der Welt) hinunter ins Tal:
Dort kann man dann auf einem erhöhten Wanderweg durch den Regenwald wandern:
Zurück ging es dann mit der Cableway:
Auf dieser Rückfahrt hat es dann wieder angefangen zu schütten, aber halb so schlimm, da ja damit mein Tagesprogramm auch zu Ende war. Gutes Timing eben!
Die Blue Mountains sind sehr gut erschlossen und mit ihrer Nähe zu Sydney auch gut besucht, aber wenn man morgens früh losgeht und auch bereit ist, ein paar Schritte zu tun, kann man wunderschöne Ausblicke und auch einsame Stellen in der Natur erleben.
Fazit: Die Blue Mountains waren auf jeden Fall einen Besuch wert!
19.02.2012: Fahrt in die Blue Mountains
Wahnsinn! Ich bin nun auf dem Campingplatz von Katoomba und sitze nun in meinem Camper, da es draußen wolkenbruchartig regnet, donnert und blitzt und es kommen sogar Hagelkörner runter.
Aber nun der Reihe nach:
Nach einer sehr abwechslungsreichen Fahrt durch idyllische Landschaften an malerischen Flüssen bei ca. 30 Grad bin ich in den Blue Mountains angekommen. Hier war es nicht mehr ganz so war, nur noch so um die 25 Grad, aber doch noch sonnig mit ein paar Wolken.
Kurz vor Katoomba war dann am Echo Point ein Foto Shooting mit den Three Sisters angesagt. Der Sage nach handelt es sich um 3 Schwestern, die, um sie vor den Nachstellungen von 3 Freiern zu schützen, in Felsen verwandelt wurden. Dumm nur, dass der, der den Fluch ausgesprochen hatte gestorben ist, bevor er ihn wieder rückgängig machen konnte. Aber gut für uns, denn so gibt es die 3 Felsen noch heute.
Ja, und dann kam das Gewitter (die Überentwicklung ist auf dem letzten Bild schon ganz gut zu sehen). aber während ich diese Zeilen schreibe, lässt der Regen schon wieder nach. Morgen wird es dann hoffentlich wieder sonnig, so dass ich noch mehr schöne Eindrücke dieser wirklich grandiosen Landschaft einfangen kann.
Aber nun der Reihe nach:
Nach einer sehr abwechslungsreichen Fahrt durch idyllische Landschaften an malerischen Flüssen bei ca. 30 Grad bin ich in den Blue Mountains angekommen. Hier war es nicht mehr ganz so war, nur noch so um die 25 Grad, aber doch noch sonnig mit ein paar Wolken.
Kurz vor Katoomba war dann am Echo Point ein Foto Shooting mit den Three Sisters angesagt. Der Sage nach handelt es sich um 3 Schwestern, die, um sie vor den Nachstellungen von 3 Freiern zu schützen, in Felsen verwandelt wurden. Dumm nur, dass der, der den Fluch ausgesprochen hatte gestorben ist, bevor er ihn wieder rückgängig machen konnte. Aber gut für uns, denn so gibt es die 3 Felsen noch heute.
Ja, und dann kam das Gewitter (die Überentwicklung ist auf dem letzten Bild schon ganz gut zu sehen). aber während ich diese Zeilen schreibe, lässt der Regen schon wieder nach. Morgen wird es dann hoffentlich wieder sonnig, so dass ich noch mehr schöne Eindrücke dieser wirklich grandiosen Landschaft einfangen kann.
Samstag, 18. Februar 2012
18.02.2012: Gourmet Food und nochmal Wine Tasting
Wo guter Wein zu Hause ist, ist gutes Essen meist auch nicht weit. So auch im Hunter Valley!
Hier gibt es Oliven, Käse und Schokolade und wie gestern angekündigt, habe ich mein Fokus heute auf das Essen gelegt.
Im Hunter Valley Olive Center konnte man die verschiedensten Olivenöle, aber auch Essigsorten, Senf, Marmelade, Relish und Gewürze probieren. Das war eigentlich ganz gut gemacht: Man konnte eine Plastiktüte mit Brotstücken kaufen und diese dann in die zahlreichen bereitgestellten Proben tunken und natürlich essen.
In der Hunter Valley Cheese Factory konnte man die dort produzierten, aber auch zugekauften Käsesorten probieren. Daneben konnte man durch ein Schaufenster zuschauen, wie der Käse reift. Zum Glück gab es dort Käse in den verschiedenen Reifegraden, so dass man sich das ganz gut vorstellen konnte, ohne wochenlanges zusehen.
Und da es nebenan den besten Semillion der Welt zu Hause ist, war doch schon vormittags das erste Wine Tasting angesagt.
Bei der Smelling Cheese Company wird zwar kein Käse hergestellt, sondern nur verkauft (die Auswahl ist riesig!), dafür wird hier original italienisches Eis hergestellt und verkauft. Ich habe das Feigeneis mit Honig probiert und das hat eher nach Griechenland als nach Italien geschmeckt.
Nach ein paar weiteren Stationen (Hunter Valley Chocolate Company und einem australischen Kaffeeröster) bin ich bei Tyrells's Wines, der Winery of the Year, angekommen, zumindest nach Meinung des führenden australischen Weinkenners. Und da ich mittlerweile weiß, wie Weinproben bei renommierten Weingütern funktionieren, habe ich dort eine ausgiebige Probe genossen.
Und so funktioniert es: Man bekommt eine Liste mit Weinen, die angeboten werden. Auf dieser Liste stehen auch Preise. Danach wird man gefragt, welchen Wein man probieren möchte. Man kann dann getrost den billigsten Shiraz (zum Beispiel) nennen, da die nette und attraktive Dame hinter dem Tresen einem sagen wird, dass man unbedingt als Vergleich noch die anderen Shiraz-Kreationen des Hauses probieren muss. Man bekommt auch einen Vorschlag, in welcher Folge die Weine probiert werden sollten. Wer jetzt denkt, es geht jetzt immer von billig nach teuer, der irrt. Es geht meistens von gut nach noch besser, wobei das nicht immer mit dem Preis korreliert. Äußerst interessant!
Nach dieser Probe und einem gelungenen Tag war es dann wieder Zeit für den Swimming Pool und einem gemütlichen Abend auf dem Campingplatz, schließlich lagen die Tagestemperaturen so um die 30 Grad.
Hier gibt es Oliven, Käse und Schokolade und wie gestern angekündigt, habe ich mein Fokus heute auf das Essen gelegt.
Im Hunter Valley Olive Center konnte man die verschiedensten Olivenöle, aber auch Essigsorten, Senf, Marmelade, Relish und Gewürze probieren. Das war eigentlich ganz gut gemacht: Man konnte eine Plastiktüte mit Brotstücken kaufen und diese dann in die zahlreichen bereitgestellten Proben tunken und natürlich essen.
In der Hunter Valley Cheese Factory konnte man die dort produzierten, aber auch zugekauften Käsesorten probieren. Daneben konnte man durch ein Schaufenster zuschauen, wie der Käse reift. Zum Glück gab es dort Käse in den verschiedenen Reifegraden, so dass man sich das ganz gut vorstellen konnte, ohne wochenlanges zusehen.
Und da es nebenan den besten Semillion der Welt zu Hause ist, war doch schon vormittags das erste Wine Tasting angesagt.
Bei der Smelling Cheese Company wird zwar kein Käse hergestellt, sondern nur verkauft (die Auswahl ist riesig!), dafür wird hier original italienisches Eis hergestellt und verkauft. Ich habe das Feigeneis mit Honig probiert und das hat eher nach Griechenland als nach Italien geschmeckt.
Nach ein paar weiteren Stationen (Hunter Valley Chocolate Company und einem australischen Kaffeeröster) bin ich bei Tyrells's Wines, der Winery of the Year, angekommen, zumindest nach Meinung des führenden australischen Weinkenners. Und da ich mittlerweile weiß, wie Weinproben bei renommierten Weingütern funktionieren, habe ich dort eine ausgiebige Probe genossen.
Und so funktioniert es: Man bekommt eine Liste mit Weinen, die angeboten werden. Auf dieser Liste stehen auch Preise. Danach wird man gefragt, welchen Wein man probieren möchte. Man kann dann getrost den billigsten Shiraz (zum Beispiel) nennen, da die nette und attraktive Dame hinter dem Tresen einem sagen wird, dass man unbedingt als Vergleich noch die anderen Shiraz-Kreationen des Hauses probieren muss. Man bekommt auch einen Vorschlag, in welcher Folge die Weine probiert werden sollten. Wer jetzt denkt, es geht jetzt immer von billig nach teuer, der irrt. Es geht meistens von gut nach noch besser, wobei das nicht immer mit dem Preis korreliert. Äußerst interessant!
Nach dieser Probe und einem gelungenen Tag war es dann wieder Zeit für den Swimming Pool und einem gemütlichen Abend auf dem Campingplatz, schließlich lagen die Tagestemperaturen so um die 30 Grad.
Freitag, 17. Februar 2012
17.02.2012: Cellar Door im Hunter Valley
Heute habe ich das gemacht, was man hier eben so tut: Weingüter besuchen und Wein probieren, und das schon ab 10 Uhr morgens. Natürlich nur ganz kleine Schlückchen, schließlich bin ich mit dem Auto unterwegs und es gilt hier wie bei uns die 0,5 Promille-Grenze und die Polizei lässt überall wissen, dass ihr Hauptaugenmerk dem "Drink Driving" gilt.
Besonders weit bin ich allerdings nicht gekommen, da die Leute hinter dem Tresen sehr gesprächig sind und man neben Fachsimpelei über Wein noch über den Winter in Deutschland, den Reiseerfahrungen, über das Oktoberfest und was weiß ich noch alles ins Gespräch kommt. Verblüffend dabei ist, das keiner auch nur den Versuch unternimmt, irgendetwas zu verkaufen. Alle scheinen froh zu sein, dass man bei ihnen halt macht und nicht bei der Konkurrenz, und die ist im Hunter Valley mit seinen Hunderten von Weingütern nicht gerade klein.
Geschafft habe ich davon gerade mal 4 Weingüter:
Danach bin ich lieber mal umgekehrt und habe die Swimming Pools im Campingplatz sowie die Laundry benutzt:
Morgen werde ich erst mal die Käse- und Schokoladen-Hersteller besuchen, bevor ich mich wieder an die Weingüter heranmache. Dann halte ich wohl etwas länger durch. Besonders gespannt bin ich dabei auf die Hunter Valley Smelly Cheese Shops.
Wie Ihr seht, gefällt es mir hier so gut, dass ich noch mindestens eine weitere Nacht bleibe.
PS: Ich habe heute gelernt, dass Lindeman's zwar im Hunter Valley gegründet wurde, aber jetzt 3 % des Weines von hier stammt und der Rest (also 97 %) aus South Australia, inklusive des Shiraz "Bin 50". Ich muss also meine gestrige Aussage bzgl. des Weines auf meiner Geburtstagsfeier revidieren.
PPS: Es gibt auch eine Anleitung des Fremdenverkehrsamtes, wie man unter 0,5 Promille bleibt:
TO STAY UNDER 0,05 (a guide only):
MEN - 2 Standarddrinks in the 1st hour & 1 every hour thereafter.
WOMEN - 1 Standarddrinks in the 1st hour & 1 every hour thereafter.
Auf der Weinflasche steht, wie viele Standard Drinks sie enthält.
Beim "Bin 50" sind es genau 8,0.
Besonders weit bin ich allerdings nicht gekommen, da die Leute hinter dem Tresen sehr gesprächig sind und man neben Fachsimpelei über Wein noch über den Winter in Deutschland, den Reiseerfahrungen, über das Oktoberfest und was weiß ich noch alles ins Gespräch kommt. Verblüffend dabei ist, das keiner auch nur den Versuch unternimmt, irgendetwas zu verkaufen. Alle scheinen froh zu sein, dass man bei ihnen halt macht und nicht bei der Konkurrenz, und die ist im Hunter Valley mit seinen Hunderten von Weingütern nicht gerade klein.
Geschafft habe ich davon gerade mal 4 Weingüter:
| McWilliams Mount Pleasant |
| Drayton's Family Wines |
| Lindeman's Wines |
| Audrey Wilkinson Vineyard |
Morgen werde ich erst mal die Käse- und Schokoladen-Hersteller besuchen, bevor ich mich wieder an die Weingüter heranmache. Dann halte ich wohl etwas länger durch. Besonders gespannt bin ich dabei auf die Hunter Valley Smelly Cheese Shops.
Wie Ihr seht, gefällt es mir hier so gut, dass ich noch mindestens eine weitere Nacht bleibe.
PPS: Es gibt auch eine Anleitung des Fremdenverkehrsamtes, wie man unter 0,5 Promille bleibt:
TO STAY UNDER 0,05 (a guide only):
MEN - 2 Standarddrinks in the 1st hour & 1 every hour thereafter.
WOMEN - 1 Standarddrinks in the 1st hour & 1 every hour thereafter.
Auf der Weinflasche steht, wie viele Standard Drinks sie enthält.
Beim "Bin 50" sind es genau 8,0.
Donnerstag, 16. Februar 2012
16.02.2012: Newcastle und Hunter Valley
Nachtrag zu gestern:
Gestern war ein etwas "surrealer" Tag.
Die Idee, kurz ins Zentrum von Sydney zu fahren, war nicht so besonders. Erstens dauert es eine Ewigkeit, hinein und wieder hinaus zu kommen. Dann gibt es keine Parkplätze, nur Tiefgaragen von Firmen, die öffentlich genutzt werden können. Ich bin einem Schild mit "Budget Parking, from 12 $" gefolgt. Die 12 $ bezogen sich auf eine halbe Stunde. Und die Preisstaffelung war progressiv. Für 2 Stunden musste ich dann 59 $ zahlen, plus 2 % Kreditkartengebühr!
Dann habe ich ewig den Startplatz südlich von Newcastle, der bei Nordostwind funktionieren soll, gesucht und dann auch gefunden. Dafür musste ich mein Auto irgendwo parken, einen Fußweg entlang der Klippen folgen, bis ich dann den Startplatz gesehen habe. Er war mit einem massiven Stahlzaun abgeschottet. Das Tor in der Mitte des Zaunes war mit einer dicken Kette mit Vorhängeschloss versehen. Das war aber gar nicht schlimm, da der Zaun nur ca. 20 m lang war und man rechts und links davon einfach vorbeigehen konnte. Der Startplatz war genau so groß wie ein ausgelegter Gleitschirm. Da muss jemand seinen Gleitschirm auf die Büsche gelegt haben und alles darunter weggeschnitten haben. Kein Zentimeter Platz für einen Fehler. Ich habe dankend auf einen Start verzichtet.
Abends bin ich dann in Newcastle angekommen und habe keinerlei Hinweise auf einen Campingplatz gesehen. Meine mitgeführten Reiseführer wussten auch keinen Rat. Erst das Internet hat mich dann zu meinem Campingplatz nach Stockton geführt. Natürlich hätte ich mich vorher informieren können, aber das war bisher überhaupt nicht nötig.
Naja, das sind die Gründe, weshalb ich gestern vielleicht etwas kurz angebunden gebloggt habe.
Aber nun zu heute:
Mein Campingplatz lag an einem wunderschönen Strand an der Hafenzufahrt von Newcastle mit super Blick auf die Stadt selbst:
Newcastle selber hat auch traumhafte Strände (und Strandgäste). Am Pier gibt es eine Brauerei, wo man beim Lunch die einfahrenden Schiffe beobachten kann. Entspannung pur!
Am Nachmittag bin ich dann nur eine kurze Strecke bis nach Cessnok gefahren. Das liegt im Lower Hunter Valley und ist Ausgangspunkt für die Besichtigung von den hier ansässigen Weingütern. Auch Lindemann's ist hier ansässig (der Shiraz "Bin 50", den es bei meinem 50sten Geburtstag gab, stammt also von hier!).
Ich habe mich gleich mal für 2 Nächte auf dem einzigen Campingplatz in Cessnock eingebucht, der obwohl er keine Konkurrenz hat, über 2 (!) Swimming Pools plus Whirlpool verfügt. Und direkt hinter meinem Camper wachsen Trauben.
Ich fühle mich ganz schlecht dabei, dass ich, während ich diese Zeilen schreibe, Wein aus dem Barossa Valley trinke, aber nur, solange ich auf das Etikett der Weinflasche schaue ;-) Das werde ich morgen ändern.
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